Wöchentliche Infos

Infotext im Mitteilungsblatt

Wir veröffentlichen allwöchentlich im amtlichen Mitteilungsblatt Dettingen-Wallhausen sowie im kath. Pfarrblatt Dettingen-Dingelsdorf-Litzelstetten einen solchen Infotext. Hier finden Sie die Texte der Weltladen-Infos der letzten Jahre. 
An dieser Stelle können Sie die Texte sogar einige Tage vor Erscheinen der Print-Version lesen. Oder Sie abonnieren unsere Infos HIER als wöchentlichen Newsletter.

 

Haben Sie bemerkt, dass uns im Text von letzter Woche ein Fauxpas passiert ist? Wir hatten Ihnen von einer neuen Schokolade vorgeschwärmt und darauf verwiesen, diese noch vor der Fastenzeit zu genießen. Das Mitteilungsblatt erscheint Ende der Woche - und der Weltladen war vom schmotzigen Dunschtig bis zum Aschermittwoch geschlossen. Sie merken, welcher Fehler uns unterlaufen ist? Tja, dumm gelaufen, da machen wir Ihnen erst den Mund wässrig und dann können Sie die Leckerei gar nicht mehr rechtzeitig kaufen. Es tut uns sehr leid; aber im Osterkörbchen macht sich die „Bio Chocolat Salty Caramel“ bestimmt auch gut.

Haben Sie die ersten Sonnenstrahlen auch schon wieder nach Draußen gelockt und zu Gartenarbeiten motiviert? Dann sind unsere Green&Fair Gartenhandschuhe genau das Richtige. Die strapazierfähigen Handschuhe aus Naturlatex und Bio-Baumwolle sind robust und lange haltbar. Auf den Kautschuk wird eine FairTrade-Prämie bezahlt, die in einen Sozialfonds zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Gummizapfer und ihrer Familien fließt. Hoffentlich spielt jetzt das Wetter mit, nicht dass wir uns nächste Woche schon wieder wegen eines unpassenden Tipps entschuldigen müssen.

Kurz vor Beginn der Fastenzeit können wir Ihnen heute noch eine ausgezeichnete Leckerei vorstellen. „Ausgezeichnet“ meinen wir übrigens wörtlich, denn die „Bio Chocolat Salty Caramel“ wurde nach einer Befragung von 100 Verbrauchern von einem Verlag mit der Bewertung „Bestes Bio“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist in Deutschland erstmalig verliehen worden; in Frankreich ist der Preis bereits etabliert. Die Schokolade wird hergestellt mit Bio-Kakao aus São Tomé. Durch den Fairen Handel konnte die Genossenschaft auf Bio-Anbau umstellen und dezentrale Fermentations- und Trocknungsanlagen aufbauen, um eine bessere Qualität zu produzieren und die Abhängigkeit vom kommerziellen Zwischenhandel zu durchbrechen. Die Vollmilchschokolade mit 41 Prozent Kakao, Caramel Crisp und einem Hauch „Fleur de Sel“ überzeugte auf der ganzen Linie. Der Geschmack sei „umwerfend“, die Verbindung von Caramel und Salz „wirklich sehr lecker umgesetzt“, die „Salznote perfekt gewählt“, so nur einige der Rückmeldungen – und dem können wir uns nach der Verkostung im Team nur anschließen.

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Nein, heute gibt’s mal nicht zu essen und zu trinken. Stattdessen möchten wir Sie von einer praktischen und umweltfreundlichen Einkaufshilfe überzeugen. Zugegeben, eigentlich können wir uns gar nicht vorstellen, dass Sie anderswo als im Weltladen einkaufen. Aber falls Sie sich doch einmal in einen Supermarkt verirren, sind Ihnen die Plastikbeutel in den Obst- und Gemüseabteilungen bestimmt auch ein Dorn im Auge. Für den plastikfreien Einkauf finden Sie im Weltladen nun Mehrwegnetze aus 100% Bio-Baumwolle in drei Größen. Die „Hello Food Bags“ stammen vom Handelspartner MESH in Indien. MESH integriert Leprakranke und Menschen mit Behinderung durch sinnvolle Beschäftigung in die Gemeinschaft. Die Produzentengruppen werden in vielfältiger Weise unterstützt und es werden gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet. MESH übernimmt auch den Vertrieb im Fairen Handel. Direkt schade, dass es im Weltladen kein Obst oder Gemüse gibt, das Sie in ein Mehrwegnetz packen können. Außer Bananen halt – aber Bananen nochmals einzupacken sieht schon komisch aus, oder?

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Jede Woche ein neues Produkt – mal sehen, wie lange wir das noch durchhalten. Aber zumindest heute können wir Ihnen wieder einen brandneuen Artikel präsentieren. Letzte Woche hatten wir Süßigkeiten und davor Tee angepriesen, als Steigerung gibt es mit Instant Chai Ingwer nun eine Kombination aus beidem. Feine Ingwer-Schärfe, schwarzer Tee und aromatische Gewürze treffen hier auf die süße Karamellnote von Vollrohrzucker. Das Pulver kann in kalte oder warme Milch eingerührt werden. Das Chai-Pulver ist bio, fair und vegan - wenn das Getränk vegan bleiben soll, können Sie auch Pflanzenmilch verwenden. Der Mascobado-Vollrohrzucker wird von der Alter Trade Corporation auf der philippinischen Insel Negros anbaut und in der eigenen Zuckermühle verarbeitet. So profitieren noch mehr Menschen vom Fairen Handel. „Chai“ kommt ursprünglich aus dem Chinesischen und bedeutet schlicht „Tee“. Aber Chai-Tee ist mehr als Schwarztee, er ist eine fein komponierte Mischung aus Gewürzen und gilt im Ayurveda als wichtiges Mittel zur Stärkung von Wohlgefühl und Gesundheit.

Bei unserem Jubiläumsmarkt im letzten Herbst konnten Sie Produkte probieren, die wir sonst nicht im Sortiment haben. Ein Aussteller hat uns verraten, dass Ihr Interesse an veganen Geleewürfeln mit Calamansi und Mango besonders groß war, so dass wir diese in unser Sortiment aufgenommen haben. Mango kennen Sie bestimmt, aber was ist Calamansi? Das Lexikon bezeichnet die Kreuzung aus Mandarine und Kumquat auch als Calamondinorange. Auf den Philippinen wird die Frucht jedenfalls Calamansi genannt, und von dort stammt auch das Fruchtpüree für die Geleewürfel, die ganz ohne künstliche Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe auskommen. Das Fruchtpüree liefert Preda, von der Organisation stammen auch unsere übrigen Mangoprodukte. Dank des Fairen Handels mit kontinuierlichen Mehrpreiszahlungen können bereits tausende Familien einen gesicherten Lebensunterhalt erwirtschaften. Mit dem Erlös eines großen Mangobaumes können die kompletten Schulkosten für zwei Kinder für ein Jahr gedeckt werden. Sie mögen die Süßigkeit? Dann sind die Würfel jetzt also gef... – aber halt, dieses Wortspiel ist uns jetzt doch zu plump.

Letzte Woche hatten wir hier zwei neue Kaffees vorgestellt, heute wollen wir auch die Teetrinker nicht vergessen. Passend zu den kalten Temperaturen präsentieren wir Ihnen mit dem neuen „Sweet Thyme“ einen wohltuend wärmenden Kräuter-Gewürztee. Sweet bezieht sich in diesem Fall auf Süßholz und Thyme werden Sie auch ohne Anglistik-Studium als Thymian identifizieren können. Die Zutaten für den Biotee kommen unter anderem aus Ägypten von der Organisation Sekem. Die Kräuter werden im Nildelta traditionell und ökologisch angebaut. Durch eine bio-dynamische Anbauweise mit Fruchtwechsel wird in diesem empfindlichen Ökosystem die Bodenfruchtbarkeit bestmöglich erhalten und die Wüstenbildung zurückgedrängt. Der Anbau der Kräuter in den Gärten von Sekem schafft Einnahmequellen für Kleinbauern, von der Fairtrade-Prämie werden unter anderem Alphabetisierungskurse, sanitäre Anlagen und EDV-Ausstattung finanziert. Der Gründe von Sekem wurde 2003 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. „Sekem“ bedeutet übrigens „lebensspendende Sonnenkraft“ – genau das richtige für kalte Winter.

Gibt es vom Weltladen jetzt auch das komische Internetzeug  mit #hashtag? Keine Sorge, auch wenn Sie mit dem Doppelkreuz nicht viel anfangen können, ist die Botschaft doch klar. Es geht um einen Mehrwert, und zwar von zwei Kaffeesorten, die wir neu im Sortiment haben. Die Kaffees werden nämlich im Ursprungsland geröstet und verpackt, das sorgt für mehr Wertschöpfung vor Ort. Der vollmundige Bio Café Fedecocagua hat kräftige Röstaromen und eine feine Schokoladennote, er stammt von den Maya aus Guatemala. Und der Bio Café Aprolma kommt aus Honduras. Er hat einen mittleren Röstgrad mit ausgewogenem, weichem Geschmack und leichter Süße. Aprolma ist eine reine Frauenkooperative – das ist selten auf dem internationalen Kaffeemarkt. Die Mitglieder gründeten den ersten Frauenverband in Honduras, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Die Geschichte der Frauen ist häufig von Problemen wie häuslicher Gewalt geprägt. Mit Anbau, Rösten und Verpacken ihres hochwertigen Kaffees erkämpfen sie sich mehr Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Ein echter Mehrwert also – auch für Sie?