Wöchentliche Infos

Infotext im Mitteilungsblatt

Wir veröffentlichen allwöchentlich im amtlichen Mitteilungsblatt Dettingen-Wallhausen sowie im kath. Pfarrblatt Dettingen-Dingelsdorf-Litzelstetten einen solchen Infotext. Hier finden Sie die Texte der Weltladen-Infos der letzten Jahre. 
An dieser Stelle können Sie die Texte sogar einige Tage vor Erscheinen der Print-Version lesen. Oder Sie abonnieren unsere Infos HIER als wöchentlichen Newsletter.

 

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen. Das ist Ihnen doch egal, Sie shoppen ohnehin lieber online? Und Sie möchten sich auch nicht von unserem Einkaufsteam bevormunden lassen, sondern lieber selbst im Katalog stöbern? Dann haben wir vielleicht etwas für Sie: einer unserer Lieferanten, das Fair-Trade-Unternehmen El Puente, bietet einen Onlineshop für Endkunden an. Der Clou: Sie können das Paket zu uns in den Weltladen schicken lassen und dann unabhängig von den Lieferzeiten der Paketdienste bei uns abholen. Den Onlineshop finden Sie unter www.el-puente.de.
Sie kaufen lieber in der realen Welt ein und bedauern, dass der Weltladen geschlossen ist? Eine Auswahl an Lebensmitteln aus unserem Sortiment finden Sie auch im Dorfladen Wallhausen.

Nach unserer kleinen Fasnachtspause können Sie im Weltladen den neuen Bio-Langkornreis parboiled entdecken. Er wird von Kleinbauern in Brasilien angebaut, die sich für Landrechte und Reformen einsetzen. Der Reis ist schonend verarbeitet, köstlich und solidarisch.

Schokoladenfreunde haben vielleicht schon einmal von „Bean-to-Bar“ gehört, darunter versteht man die Verarbeitung von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel bei einem Hersteller. Während große Schokoladenhersteller halbfertige Schokoladenmasse von spezialisierten Industriebetrieben einkaufen, übernehmen „Bean-to-Bar“-Chocolatiers alle Schritte selbst. Unsere Zotter-Schokoladen werden „Bean-to-Bar“ hergestellt. Neu im Weltladen haben wir nun Schokoriegel, die in Kolumbien „Bean-to-Bar“ produziert werden. Der Handelspartner La Equitativa verarbeitet in einer kleinen Manufaktur in der Hauptstadt Bogotá ausschließlich Kakao aus Kolumbien. So bleibt die Wertschöpfung im Land. Es gibt drei Sorten, die allesamt bio und vegan sind. La Equitativa arbeitet direkt mit den Kakaoproduzenten zusammen, das garantiert den Bauern höhere und stabile Einkommen. Die Idee der Gründer war es, die Kundinnen und Kunden an der Vielfalt und Schönheit ihres Landes, welches sie so lieben, in Form ihrer Produkte teilhaben zu lassen. Das schmeckt man! Die Fastenzeit naht, also schnell...

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Vermutlich ist diese Überschrift schlecht gewählt und Sie befürchten nun ein komplexes mathematisches Thema. Dabei geht es heute ganz banal um Socken. Im Weltladen finden Sie mittlerweile nämlich faire Socken in poppig-bunten Designs. Die stylischen Motive reichen von Vögeln über Punkte und Karos bis zu Hexagonen, das sind schlicht Sechsecke. Die Socken sind bio, fair und vegan, sie werden von dem türkischen Familienbetrieb Bulus in Istanbul hergestellt. Durch eine Zertifizierung ist gewährleistet, dass hohe ökologische Standards sowie soziale Mindeststandards entlang der gesamten Produktionskette eingehalten werden. Der Familienbetrieb wurde 1983 gegründet, er hat sich von Anfang an auf die Herstellung von Socken spezialisiert. Bulus bezieht die Garnmischung bestehend aus 98 % Bio-Baumwolle und 2 % Elasthan von einem ebenfalls zertifizierten Garnhersteller. Die verwendete Bio-Baumwolle stammt aus der Türkei (Ägäis-Region und südöstliche Türkei) und bei Lieferengpässen während der Hauptauftragszeit aus Kirgisistan. Erste Größen und Motive sind schon ausverkauft – also machen Sie sich schnell auf die Socken!

Heute gehen wir gewissermaßen eine Wette aufs Wetter ein, denn bei Redaktionsschluss war nicht abzusehen, ob wir mit unserem „Schmuddelwetter-Tee“ richtig liegen würden. Der wärmende und harmonische Kräutertee ist ideal, um sich einzukuscheln und das Schmuddelwetter von drinnen zu betrachten. Der Tee stammt aus Slowenien, denn mittlerweile wurde der Fairhandelsstandard auch für Produzenten im Norden geöffnet. Produzent ist das kleine Sozialunternehmen Botanik, das sich auf Kräuteranbau und Wildsammlung spezialisiert hat. Es wurde gegründet, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Abwanderung junger Menschen zu stoppen. Der Kräutertee ist bio und vegan. Wir haben die Wette verloren, denn draußen scheint heute die Sonne? Dann empfehlen wir den Kräutertee „Entschleunigung“ aus dem gleichen Projekt. Oder aber den „Frauenpower-Tee", der geht immer! Die Kräuter für diesen Tee wurden von den Kräuterkundlern von Botanik mit Bedacht ausgewählt und sind der Kraft von Frauen gewidmet.
Und nächste Woche geht’s hier um Socken, da kann das Wetter dann machen was es will.

In einer bekannten Fernsehsendung wurde im Herbst der lateinamerikanische Vollrohrzucker Panela beworben. Ein Weltladen aus Dettingen hatte daraufhin recht plump versucht, auf diesen Zug aufzuspringen und einen ähnlichen Vollrohrzucker anzupreisen, der jedoch von einem ganz anderen Kontinent kommt. Dreist, oder? Jener Mascobado-Vollrohrzucker von den Philippinen ist zwar vorzüglich, aber halt kein Panela. Wir haben nun echten Panela-Zucker aus Paraguay im Sortiment. Angebaut wird das Bio-Zuckerrohr in der abgelegenen Region Arroyos y Esteros, dort leben die rund 1.750 Mitglieder der Kleinbauern-Kooperative Manduvirá. Auf ihre eigene Zuckerrohrfabrik sind die Mitglieder besonders stolz, denn sie sind nicht mehr von Mühlen abhängig. Der Zucker enthält den vollen Melasse-Anteil, das sorgt für ein mildes, fein-malziges Aroma. Nach dem Pressen wird der Zuckerrohrsaft eingedickt, getrocknet und gemahlen, aber nicht kristallisiert. So bleiben Farbe und Geschmack erhalten. Und noch ein Tipp für Kaffeeliebhaber: Ein kleiner Löffel Panela im Kaffee oder Espresso löst sich im Nu auf. Dabei verdeckt er die Kaffeearomen nicht, sondern entfaltet sie. Auf Milchschaum karamellisiert er, wenn der Barista seine Sache gut macht.

Früher hieß es Schlafanzug oder in der gehobenen Variante Pyjama – heute neudeutsch Homewear: egal, wie auch immer Sie es nennen, im Weltladen finden Sie in unserer Wohlfühlabteilung nun auch Nachtwäsche. Die vegane Nachtwäsche besteht zu 100% aus Bio-Baumwolle. Hergestellt wird sie von dem sozial und ökologisch nachhaltigen Familienunternehmen Rajlakshmi in Indien. Die Biobaumwolle liefern Bauernfamilien aus mehreren indischen Bundesstaaten. Die Bauern besitzen in der Regel zwischen ein bis drei Hektar Land, die Hälfte der Fläche dient dem Baumwollanbau, die andere Hälfte der Selbstversorgung mit Linsen, Reis, Mais, Hirse, Soja, Pfefferschoten und Bananen. Die Nachtwäsche gibt es in verschiedenen Qualitäten und Farben/ Mustern für Damen, Herren und Kinder. Die superweiche Nachtwäsche aus Jersey macht Freude von abends bis morgens - und mit dem Wissen, dass sie fair hergestellt ist, lässt es sich noch besser schlafen. Da bekommt der „Schlaf der Gerechten“ ja einen völlig neuen Sinn!

Die neue Ausgabe der Südzeit liegt gratis bereit, diesmal mit dem Titelthema Kommunikation.

Gut, es gibt Aufregenderes als mit Mayonnaise ins neue Jahr zu starten. Aber manchmal liegt die Würze in den kleinen Dingen. Neu im Sortiment haben wir die vegane „Mayo“, sie wird aus hochwertigen Zutaten wie kaltgepressten Ölen und Mandeln hergestellt. Das verwendete Olivenöl stammt von Canaan Fair Trade aus Palästina. Nicht pasteurisiert, frei von Ei, Zusatzstoffen, Gluten und Gelatine – dafür fair und bio.

Waren Sie mit Ihren Weihnachtsgeschenken zufrieden? Falls ein neues Handy unter dem Weihnachtsbaum lag, stellt sich nun die Frage: wohin mit dem alten Gerät? In der Schublade verstauben lassen? Im Weltladen steht weiterhin eine Sammelbox für ausgediente Handys bereit.

Wir wurden weniger schön beschenkt, das neue Jahr bringt uns mit der Kassensicherungsverordnung die ungeliebte Bonpflicht. Wir müssen zukünftig immer einen Kassenbon ausdrucken, ob Sie möchten oder nicht – ungeachtet von Papierverbrauch und Müllbergen. Wir hoffen allerdings, dass Sie nicht aus ökologischen Gründen auf die Idee kommen, nun weniger einzukaufen, nur damit der Bon kürzer wird. Dann machen wir lieber vorher die Schrift auf dem Kassenbon kleiner.