Fair Trade Point an der Gemeinschaftsschule
Mit Unterstützung unseres Weltladens gibt es an der Gemeinschaftsschule Gebhard in Konstanz einen Fair Trade Point. Der Schulweltladen hat fair gehandelte Produkte wie Fruchtriegel, Schokolade, Snacks und Präsente im Angebot. Der sogenannte Fair Trade Point ist ein mobiler Verkaufsstand auf Rädern, der von einer Gruppe Lernender eigenverantwortlich geführt wird. Neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte kommen auf die Lernenden langfristig auch Aufgaben wie Produktpräsentation, Marketing, Projektplanung sowie Ein- und Verkauf zu. Der Fair Trade Point gibt der Gruppe damit die Möglichkeit, sich als Unternehmer in der Schule zu erproben. Neben einem konkreten Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von benachteiligten Produzenten im Süden lädt der Fair Trade Point zudem dazu ein, sich mit Entwicklungspolitik und globalen Themen zu beschäftigen. Das Konzept des Fair Trade Points wurde eigens für die Kooperation zwischen Weltläden und Schulen entwickelt, der Fair Trade Point wird der Schule vom Weltladen Dettingen als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Verkaufsaktion während der Pause Geschlossener Verkaufsstand zum Ende der Pause Weitere Bilder von der Eröffnung finden Sie hier. Fair Trade Point an der Uni Konstanz Vor dem Einsatz an der Gemeinschaftsschule war der Fair Trade Point viele Jahre an der Uni Konstanz eingesetzt. Nachfolgende Bilder zeigen den studentischen Fairkaufsstand. Diese Bilder zeigen einen Teil des FTP-Teams auf der Messe FAIR HANDELN 2009 in Stuttgart. In Zusammenarbeit mit dem Weltladen-Dachverband wurde dort Lehrern und Schülern das Projekt der Schulweltläden vorgestellt.
Neues aus dem Dettinger Wald
Es gibt neue Fotos aus dem Dettinger Wald und von unserer Partnerschule in Ghana, vom Start des Solarprojekts und einer Reise nach Nyakrom. Zur GhanareiseZu den FotosZum Solarprojekt
Unsere Projekte
Wir sind fairliebt in den Fairen Handel. Mit unseren Projekten möchten wir für den gerechten Welthandel werben und neue Partner gewinnen. Sehen Sie selbst, wie interessant und lecker das sein kann. Bitte wählen Sie aus dem Menü links ein Projekt.
Apfel-Mango-Birnen-Saft
Seit dem Jahr 2002 bieten Weltläden und Gruppen am westlichen Bodensee mit dem Apfel-Mango-Birnen-Saft eine globale Saftmischung aus Mangopüree von den Philippinen und Streuobst aus der Region Hegau-Bodensee an. Ziel des Projekts ist der Erhalt des naturnahen Streuobstanbaus mit seinen hochstämmigen Bäumen in der heimischen Landschaft und die Förderung kleinbäuerlicher, natürlicher Bewirtschaftung auf den Philippinen. Die Vorteile sind vielseitig: Streuobstwiesen und Mangobäume bringen ein aromatisches, gesundes Obst hervor. Die traditionellen Baumarten sichern zudem den Fortbestand der Tier- und Pflanzenwelt. Durch faire Preise wird der traditionelle, arbeitsintensive Anbau für die einheimischen und die philippinischen Bauern rentabel. Die Partnerschaft zu fairen Erzeugerpreisen ist für Kleinbauernfamilien auf den Philippinen ein wirksames Mittel gegen Landflucht und bittere Armut. Sie erhalten zusätzlich Beratung in naturnahen Anbaumethoden durch die Entwicklungsorganisation Preda. Preda wurde 1974 von dem irischen Priester Shay Cullen gegründet und setzt sich seither für drogenabhängige Jugendliche, Straßenkinder und Slumbewohner ein. Preda kämpft gegen Sextourismus und unterhält ein Kinderzentrum, in dem sexuell ausgebeutete Kinder betreut werden. Preda will aber auch die Ursachen bekämpfen und zeigt mit den Mangos, dass durch den Fairen Handel wirkungsvoll die Armut der Landbevölkerung bekämpft und somit auch die Rechte der Kinder gestärkt werden. So können beispielsweise mit dem Erlös eines Mangobaumes die jährlichen Schulkosten für zwei Kinder gedeckt werden. Für diese erfolgreiche Arbeit und sein unermüdliches Engagement war Shay Cullen bereits für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Äpfel und Birnen in der Saftmischung stammen von Streuobstwiesen im Umkreis von etwa 50 Kilometern um die Stahringer Streuobstmosterei. Die Obstwiesen werden ohne Spritzmittel bewirtschaftet. Mit jedem Glas der fruchtig-leckeren Saftmischung tragen die Verbraucher zum Erhalt unserer Landschaft bei und fördern gleichzeitig eine globale und nachhaltige Kooperation. Es ist ein großes Anliegen aller beteiligten Gruppen, mit Projekten wie dem Apfel-Mango-Birnen-Saft ausbeuterischer Kinderarbeit entgegenzuwirken. Erhältlich ist der Saft in den Weltläden Dettingen, Konstanz, Singen und Überlingen, im BUND-Umweltzentrum Konstanz sowie in Radolfzell am Eine-Welt-Stand und im Weitertragen-Laden. Die Stahringer Streuobstmosterei bietet auch einen Lieferservice an. Der Apfel-Mango-Birnen-Saft ist ein gemeinsames Projekt der Weltläden Dettingen, Konstanz, Singen und Überlingen, des „Eine Welt“ Stands Radolfzell, des Naturschutzverbandes BUND Konstanz und des Agenda-Forums Singen. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.amb-saft.de.
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