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Wöchentliche Infos

Infotext im Mitteilungsblatt

Wir veröffentlichen allwöchentlich im amtlichen Mitteilungsblatt Dettingen-Wallhausen sowie im kath. Pfarrblatt Dettingen-Dingelsdorf-Litzelstetten einen solchen Infotext. Hier finden Sie die Texte der Weltladen-Infos der letzten Jahre. 
An dieser Stelle können Sie die Texte sogar einige Tage vor Erscheinen der Print-Version lesen. Oder Sie abonnieren unsere Infos als wöchentlichen Newsletter, siehe rechts.

 

Schlechtes Timing

Da haben wir wohl schlecht geplant, wenn wir Ihnen in der Fastenzeit ständig neue Genussmittel offerieren. Letzte Woche hatten wir den neuen Chardonnay vorgestellt und heute gibt es Zuwachs im Süßigkeitenregal zu vermelden: Ingwer Kirsch Bio Bonbons. Die feine Schärfe des Ingwers und die angenehm fruchtige Kirschnote ergänzen sich hier auf genussvolle Weise. Für die dezente Süße sorgt aromatischer Rohrohrzucker vom Handelspartner Manduvira aus Paraguay. Den Kleinbauern steht nur wenig Land zur Verfügung, der Verkauf von Zuckerrohr ist für sie die Haupteinnahmequelle. Ziele der Kooperative sind die Förderung des Anbaus verschiedener Agrarerzeugnisse und die Vermarktung zu existenzsichernden Preisen. Und auch die Zitrone Thymian Bonbons sind zurück in unserem Sortiment, jetzt neu in Bio-Qualität. Gut, die Zitrone Thymian-Variante geht vielleicht als Hustenbonbon durch - und mit Wein und Ingwer Kirsch Bonbons wissen Sie jetzt wenigstens, worauf Sie sich nach der Fastenzeit freuen können.

Bitte vormerken: am 2. April laden wir Sie am Misereor-Sonntag zum Fastenessen ein.

Trocken, fruchtig, fair.

In der für ihre hochwertigen Weine weltweit bekannten südafrikanischen Region Stellenbosch liegt das Weingut Koopmanskloof Wingerde, seit 1777 wird hier Wein angebaut. Sie kennen Koopmanskloof bereits von verschiedenen Weinen aus unserem Sortiment. Hier können wir nun einen Zugang vermelden, jüngstes Kind der langen Tradition des Weinguts ist ein Chardonnay. Die Trauben werden von Hand gelesen und gekühlt vergoren, so erhält man ein volles Bouquet und einen fruchtigen Wein. Der lange Verbleib auf der Hefe steuert den genussvollen, langen Abgang bei, der den Chardonnay auszeichnet. Aber nicht nur der Wein ist etwas Besonderes, auch das Weingut hebt sich von der Konkurrenz ab. Denn sein Besitzer ist sozial sehr engagiert, hat sich dem Fairen Handel verpflichtet und hat durch viele Maßnahmen die Lebensbedingungen seiner Arbeiter und Angestellten verbessert. So sind die Mitarbeiter als Mitbesitzer am Weingut beteiligt, kommen in den Genuss von Weiterbildungsmaßnahmen und ihre Kinder haben von Anfang an bessere Startchancen. Der Weißwein ist ein idealer Begleiter zu Geflügel oder Fisch sowie kalten Vorspeisen – und auch für Sie?

Was ist denn fair?

„Was ist denn fair?“ Das beschäftigt nicht nur alle, die sich in Europa im fairen Handel engagieren. Auf den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage, mit ihr laden philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Die Gebete, Lieder und Geschichten von den Philippinen stehen dabei weltweit im Fokus, so auch auf dem Bodanrück, wo Frauen aus Dettingen, Wallhausen und Dingelsdorf am 3. März um 19 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst ins Jakobus-Gemeindezentrum Wallhausen einladen. Mit vertreten ist unser Weltladen-Team, denn fairer Handel ist unsere Kernkompetenz und gerade Produkte von den Philippinen gehören seit vielen Jahren zu den Klassikern im Weltladen. Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Päckchen getrocknete Mangos von den Philippinen? Gut, während der langen Zeit werden wir uns auch mal verzählt haben, aber vor einigen Wochen dürfte das 30.000ste Päckchen getrocknete Mangos über unsere Ladentheke gegangen sein. Noch immer führen die Mangoprodukte unsere Verkaufsstatistik an. Was ist denn fair? – auf diese Frage haben wir viele Antworten und alle sind sehr lecker!

Salz in der Suppe

Hassen Sie es auch, wenn in einem Geschäft umgeräumt wurde und man nichts mehr am gewohnten Platz findet? Nun, dann müssen wir uns bei Ihnen entschuldigen – aber wir haben nur sehr behutsam umgeräumt. In erster Linie präsentieren wir die Gewürze nun prominenter und ansprechender, in der Folge konnten wir dann einige Lebensmittel im Regal aufrücken. Die Gewürze waren in der Vergangenheit häufig am Ende unserer Verkaufsstatistik. Eine Kundin sagte uns kürzlich „Schade, dass die Gewürze nicht so gut laufen. Sie hätten es eigentlich verdient, denn sie sind wirklich extrem gut!“. Na, da brauchen wir selber ja gar keine Werbung mehr zu machen. Ein Teil der Gewürze stammt von der südafrikanischen Fairhandels-Organisation Turqle Trading, der andere aus dem weltweiten Netzwerk des schweizerischen Gewürzexperten Peter Lendi. Der ehemalige Entwicklungshelfer berät Kleinbauerngruppen in der ganzen Welt, importiert hochwertige Bio-Gewürze und übernimmt die Qualitätssicherung.

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Hauptsache laut

Vielleicht haben Sie schon die Musikinstrumente und Krachmacher in unserem Schaufenster gesehen. Pünktlich zu den närrischen Tagen finden Sie bei uns alles was laut ist: vom Tambourin aus Indien über die Handtrommel aus Peru und Rasseln mit Hiobstränen aus Ghana bis hin zu einer Rassel aus Jujubohnen – was auch immer das sein mag. Die Rasseln stammen aus dem Entwicklungsprojekt Prescraft aus Kamerun, das die traditionelle Volkskunst der Region erhalten und gegen den Siegeszug der Plastikprodukte verteidigen will. Etwa 350 Produzenten profitieren vom fairen Handel und den Ausbildungsangeboten für Kunsthandwerker. Es entstehen Arbeitsmöglichkeiten und das Dorfleben wird verbessert. Ach so, die Sache mit den Jujubohnen wollen wir nicht so stehen lassen: es handelt sich um den Kern einer afrikanischen Schlingpflanze, die auch unter dem Namen Affenleiter bekannt ist und mit bis zu zwei Metern die größten Samenschoten der Welt hervorbringt.

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Gegenpole

Für die Liebhaber des Café Mount Elgon haben wir eine bedauerliche Nachricht. Der Handelspartner in Uganda kann aus internen Gründen nicht liefern, weshalb der Kaffee ausgelistet wurde. Um die Lücke im Regal angemessen zu füllen, finden Sie bei uns nun eine Kaffeerarität aus den Bergen rund um den Kivu-See. Der See in Zentralafrika verbindet zwei der am schwersten von Konflikten zerrütteten Länder Afrikas: Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Fast vergessen ist, dass auf den 1.500 bis 2.000 Meter hohen Bergen rund um den See hervorragender Kaffee wächst. In der bewegten Geschichte des Kongo geriet dieses Potenzial fast in Vergessenheit – bis Kleinbauern der Region eine Genossenschaft gründeten und begannen, Kaffee für den Fairen Handel anzubauen. Der sortenreine ergiebige Kaffee wird handgepflückt und sonnengetrocknet. Kaffeeliebhaber schätzen den Nuancenreichtum des handgepflückten Arabica, in dem Zitrus- und Schokoladennoten genussvolle Gegenpole bilden. Was sagen Sie, ist der Lake Kivu – Bio Café ein würdiger Ersatz?

Wir haben vom schmotzigen Dunschtig bis einschließlich Aschermittwoch geschlossen.

Kein Winterloch

Während Journalisten meist im Sommer mit nachrichtenarmen Wochen zu kämpfen haben, fällt es uns im Januar und Februar schwer, jede Woche einen Text zu füllen. Die Weihnachtsartikel sind verschwunden, für Fasnachtsartikel ist es noch zu früh und neue Produkte kommen auch nur spärlich. Wie schön aber, dass im März der Weltgebetstag ist und das Partnerland die Philippinen sind. Denn von den Philippinen führen wir ja schon viele Produkte und eigens zum Weltgebetstag haben wir unser Angebot noch vergrößert. Landwirtschaftliche Produkte sind die Lebensgrundlage vieler Menschen in den ländlichen Gegenden der Philippinen. Neu finden Sie bei uns Bananenchips mit Kokosblütenzucker von der Fairhandelsorganisation SPFTC. Sie arbeitet mit Kleinbauern zusammen und unterstützt die Produzenten bei der Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte. Ein besonderes Anliegen der Organisation ist der Kampf um Landrechte für Kleinbauern. Die sonnengereiften Bananen werden in Kokosöl knusprig frittiert, der naturbelassene Kokosblütenzucker verleiht ihnen eine feine Karamellnote.

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