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Fairer Handel schafft Perspektiven!

Gottesdienst zum Fairen HandelVom 15. bis zum 29. September fand bundesweit die Faire Woche statt. Bei der größten Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland haben Weltläden, Aktionsgruppen, Unternehmen, Supermärkte und gastronomische Betriebe bei rund 2.500 Veranstaltungen dazu eingeladen, den Fairen Handel kennen zu lernen. Die Woche stand 2017 unter dem Motto: „Fairer Handel schafft Perspektiven!“, die Schirmherrschaft hatte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller übernommen. Mit einem fairen Frühstück und einem Gottesdienst hatte sich unser Weltladen am 24. September an der Fairen Woche beteiligt.

Viele Lebensmittel auf dem Frühstückstisch wie Kaffee, Tee, Kakao oder Orangensaft haben einen langen Weg hinter sich und kommen aus Ländern des globalen Südens. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen noch immer sehr viele Menschen. Millionen Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Viele von ihnen sehen für sich und ihre Kinder in ihrer Heimat keine Perspektive. Der Faire Handel will das ändern – durch die Verbindung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten schafft er Perspektiven für Produzenten weltweit.

Wie ein fair gedeckter Frühstückstisch aussehen kann, hatten wir in der Fairen Woche vorgemacht. Am Sonntagmorgen hatten wir zu einem Frühstück mit vielen Produkten aus dem Weltladen eingeladen. Ein meterlanges Frühstücksbuffet mit süßen und herzhaften Brotaufstrichen, Honig, Nuss-Nougat-Creme, Trockenfrüchten, Müsli, Gebäck, Kuchen, Obst, Kaffee, Tee und Saft stand für die Besucherinnen und Besucher bereit und lud zum Schlemmen und Fairwöhnen ein, zudem konnten so viele Produkte aus dem Weltladen-Sortiment verkostet werden.

Im Anschluss an das Frühstück war auch der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkiche St. Verena dem Thema „Fairer Handel schafft Perspektiven!“ gewidmet. Das Thema Gerechtigkeit wurde unter Beteiligung des Weltladen-Teams durch Texte, Gebete und Lieder sowie in der Predigt von Pfarrer Armin Nagel aufgegriffen. Mit berührenden und ungewohnten Klängen bereicherten neben der Orgel ein Saxophonist und ein Koraspieler die Eucharistiefeier; die Kora ist eine westafrikanische Stegharfe.