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10-jähriges Jubiläum des Apfel-Mango-Birnen-Safts

10-jähriges Jubiläum des Apfel-Mango-Birnen-SaftsGemeinsam mit anderen Weltläden der Region, dem Naturschutzverband BUND und Aktiven in der Lokalen Agenda haben wir in Zusammenarbeit mit der Stahringer Streuobstmosterei im Jahr 2002 mit dem Apfel-Mango-Birnen-Saft eine tropisch-fruchtige Verbindung zwischen Bodensee und den Philippinen ins Leben gerufen. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums waren wir mit einem Aktionsstand auf dem Konstanzer Kulturfest vertreten, welches dieses Jahr passenderweise mit dem Internationalen Tag des Fairen Handels, dem World Fair Trade Day, zusammengefallen ist.

Der Saft wird aus Äpfeln und Birnen der Region Bodensee-Hegau und aus Mangopüree von den Philippinen hergestellt. Die Saftmischung trägt somit nicht nur zum Erhalt des Streuobstanbaus in der Region Bodensee-Hegau bei, sondern fördert auch die kleinbäuerliche, naturnaher Bewirtschaftung auf den Philippinen.

Beim Kulturfest auf dem Münsterplatz konnten die Besucher nicht nur den Apfel-Mango-Birnen-Saft genießen, sondern auch die anderen Mangoprodukte kennenlernen und verkosten. Nachfolgend finden Sie einige Bilder unseres Stands und weitere Informationen zum Apfel-Mango-Birnen-Saft.

 Stand beim Kulturfest auf dem Münsterplatz

Stand beim Kulturfest

Stand beim Kulturfest

Stand beim Kulturfest

Stand beim Kulturfest

Auf den Philippinen mit ihren rund 7.000 tropischen Inseln lebt ein Großteil der Bevölkerung trotz fruchtbarer Böden, einem günstigen Klima und einem wirtschaftlichen Aufschwung in Armut, die Gesellschaft ist von großen sozialen Gegensätzen bestimmt. Für viele Familien endet das Streben nach einem besseren Leben oftmals in einem Armutskreislauf in den Slums der großen Städte.

1974 begann der irische Priester und Menschenrechtspreisträger Pater Shay Cullen mit dem Aufbau einer Stiftung, um der ländlichen Bevölkerung neue Perspektiven zu eröffnen. Der Faire Handel mit Mangos hat sich in dieser Situation zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt. Die Kleinbauernfamilien pflegen und erhalten dabei meist nur ein bis zwei Mangobäume der Sorte Carabao, deren goldgelbe, faserarmen Früchte zu den süßesten Sorten gehören. Die Mangos werden verarbeitet zu Trockenfrüchten, Sirup oder Fruchtaufstrich und werden seit vielen Jahren durch Fairhandelsorganisationen über Weltläden in Deutschland vertrieben. Dank kontinuierlicher Mehrpreiszahlungen können bereits tausende Familien mit ihren Mangofrüchten einen gesicherten Lebensunterhalt erwirtschaften - schon mit dem Erlös eines großen Mangobaumes kann eine Familie die jährlichen Schulkosten für zwei Kinder decken.

Mit der Unterstützung durch den Fairen Handels haben zudem viele philippinische Kleinbauernfamilien ihren Anbau gezielt auf naturnahe Methoden umgestellt. Kompostwirtschaft, Mischkulturen und natürliche Schädlingsbekämpfung sparen nicht nur Kosten für Dünge- und Spritzmittel, sondern verbessern auch die eigene Gesundheit und sichern eine intakte Umwelt. Ein Teil der Erlöse wird auch für Sozialprogramme und Menschenrechtsarbeit eingesetzt. Aufgrund steigender Nachfrage aus Deutschland bepflanzen Kleinproduzenten heute auch Brachland mit Mangobäumen, in deren Schatten wertvolle Ökosysteme für viele Tier- und Pflanzenarten entstehen.

Seit 10 Jahren tragen die Verbraucher am Bodensee mit dem Kauf des Apfel-Mango-Birnen-Safts nun bereits zum Erhalt der heimischen Landschaft bei und fördern eine sinnvolle, globale und nachhaltige Kooperation. Der Apfel-Mango-Birnen-Saft ist ganzjährig in den Weltläden Singen, Überlingen, Konstanz und Dettingen sowie in regionalen Naturkostläden und den EDEKA-Märkten in Konstanz und Moos erhältlich.

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